Neuigkeiten / Aktuelles

 


28.11.17

Einmal Gold und zweimal Silber für TSV Sprungakrobaten

Den Titel Bayerische Meister im Trampolin Synchronturnen dürfen offiziell Anna Heiß und Sophia Maurer führen. Laura Hillenbrand / Annika Arzberger und Phoenix Baumgardt / Diana Raffler versilbern ihren Auftritt und werden bayerische Vizemeister.

Richtig gefordert war das Trampolinteam des TSV Friedberg am vergangenen Wochenende, denn es hieß gleich zwei Wettkämpfe, auf hohem Leistungsniveau stehend, an zwei aufeinander folgenden Tagen zu bewältigen. So ging der für die Herzogstädter erfolgreiche Niederbayernpokal in Bad Abbach, mit einer Übernachtung in der Jos.-Manglkammerhalle, am nächsten Tag nahtlos in die Bayerischen Synchronmeisterschaften über. Hier war der TSV gleich mit 9 Paaren beteiligt, die sich alle eine gute Platzierung bei diesem doch hochbrisanten Wettkampf ausrechneten.

Allein die Ergebnisse sprechen für sich. Anna Heiß und Sophia Maurer sind die neuen bayerischen Synchronmeister in der Jugendklasse 14 – 15 Jahre. Bei Anna und Sophia hat sich die Konzentration auf Synchron voll ausgezahlt, die beiden haben ihre Übungen wie ein Uhrwerk abgespult und in Top Form kämpften beide um eine gute Platzierung. Für Anna bedeutete dieser Sieg die erste errungene bayerische Meisterschaft, Sophia hatte sich heuer schon den Titel auf dem Doppelminitrampolin gesichert. Außerdem standen mit nur einem halben Punkt Abstand Laura Hillenbrand und Annika Arzberger nach einer ebenfalls exzellenten Synchronvorführung als Vizemeister auf dem Siegerpodest. Alle Vier ließen ihrer Freude freien Lauf, war damit doch das Quartett komplett, das im Oktober bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften gestartet war. Annika Arzberger kann jedenfalls ihre Silbermedaillensammlung von 2017 ergänzen, arbeitet aber geflissentlich 2018 hin auf Gold. Als bestes Paar vom Jahrgang 2003 erreichten Lisa Seidel und Anna Lena Reith in dieser Wettkampfklasse zusätzlich einen fünften Finalplatz.

Hut ab auch vor Phoenix Baumgardt und Diana Raffler. Sie turnten einen richtig spannenden Wettkampf und bewiesen volle Nervenkraft, nachdem es im Training die ganze Zeit an der Synchronität ihrer Übungen noch gehapert hatte. Als echte Wettkampftypen und mit Bestleistung werden sie als bayerische Vizemeister der Jugendklasse bis 13 Jahre in die Annalen eingehen. Melanie Östlund und Julina Kimmel starteten in der gleichen Klasse, verfehlten als Neunte das Finale aber knapp. Auch Lara Quittkat und Emily Ullmann sammelten bei ihrem ersten Synchronwettkampf noch Erfahrungen und wurden Fünfzehnte.

In den älteren Wettkampfklassen starteten Tatjana Hesse (2001) und Jessica Pilz (1998) sowie Mark Kimmel (2000) und Lukas Heißler (2001) als Favoriten, schlitterten als Vierte aber jeweils durch einige Sprungfehler hauchdünn am Treppchen vorbei.

Amelie Riske startete hier mit ihrer externen Synchronpartnerin Sandra Greisinger von der FTM München-Blumenau. Beiden fehlte aber die Zeit zu einem ausgiebigen Synchrontraining und so verpassten auch sie mit einem neunten Platz ganz knapp das Finale.

Trotz allem war der TSV Friedberg der erfolgreichste Verein bei den bayerischen Synchronmeisterschaften, worauf Trainer Christian Groß besonders stolz ist. Voll ausgezahlt hat sich das Sondertraining, das Synchron-Trainer Michael Baumgardt sonntags zu unchristlichen Zeiten früh morgens und spät abends organisierte und das den Springerinnen bei der Herausarbeitung des Feinschliffs enorm half.

Im ausgehenden Wettkampfjahr freuen sich die Trampolinturnerinnen und -turner nun auf ihre Weihnachtsfeier am 18. Dezember, wo sie in einer Power Point Präsentation ihre Erfolge von 2017 noch einmal Revue passieren lassen (wm-)

Die Ergebnisse der bayerischen Synchronmeisterschaften

Synchron Turnerinnen

    1.TSV Turnerbund München I

    2.TSV Kareth-Lappersdorf

    3.TSV Turnerbund München II

    4.TSV Friedberg (Jessica Pilz/Tatjana Hesse)

       9. TSV Friedberg (Amelie Riske/ Sandra Greisinger-FTM München-Blumenau)

Synchron Turner

    1.TS Bayreuth I

    2.TSV Bad Abbach

    3.TS Bayreuth II

    4.TSV Friedberg (Lukas Heißler/Marc Kimmel

Synchron Turnerinnen 14 – 15

    1.TSV Friedberg (Anna Heiß/Sophia Maurer)

    2.TSV Friedberg (Phoenix Baumgardt/ Diana Raffler)

    3. TV Burgkunstadt

       5. TSV Friedberg (Anna Lena Reith/Lisa Seidel)

Synchron Turnerinnen – 13

    1.Munich Airriders

    2.TSV Friedberg (Phoenix Baumgardt/ Diana Raffler

    3.TSV Kareth-Lappersdorf

      9. TSV Friedberg (Melanie Östlund/Julina Kimmel)

      15. TSV Friedberg (Lara Quittkat/Emily Ullmann)

Das schönste Geschenk an Trainer Christian Groß. Eine gewonnene bayerische Synchronmeisterschaft, einhergehend mit zwei Vizemeisterschaften. Von links: Annika Arzberger, Laura Hillenbrand; Sophia Maurer, Anna Heiß, Phoenix Baumgardt und Diana Raffler

Foto: Birgit Arzberger

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Synchron in Vollendung. Das brachte dem Paar Anna Heiß und Sophia Maurer vom TSV Friedberg bei den bayerischen Synchronmeisterschaften in Bad Abbach den Titel ein.

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28.11.17

Mit Optimaler Leistung zum Erfolg          

Der Niederbayernpokal geht zum vierten Mal an Tatjana Hesse. Auch Jessica Pilz gewinnt den Cup.

Silber für Laura Hillenbrand, Diana Raffler und Lukas Heißler

Gold und Silber regnete es auf den TSV Friedberg beim 11. Niederbayernpokal im Trampolinturnen in Bad Abbach, einer idyllische gelegenen Kleinstadt an der Donau. Diese Ausbeute gefiel besonders dem Cheftrainer der Friedberger Trampoliner, Christian Groß, der seine Schützlinge zu diesem Wettkampf entsandte. Dass seine Sprungathleten am Ende so erfolgreich abschneiden, hatte selbst er nicht gedacht. Waren es doch stolze 160 Teilnehmer, eine Rekordzahl, die dieses Jahr beim Niederbayernpokal antraten. Sogar aus aus Berlin, Frankfurt, Darmstadt, Stuttgart und Weingarten, den Hochburgen des Trampolinturnens, meldeten sich Trampolinsportler, die den Bayern den Pokal streitig machen wollten. Deshalb angestachelt und bestens motiviert, ließen die Friedberger jedoch nichts anbrennen. Mit etwas Glück wäre der Medaillenregen sogar noch größer ausgefallen, denn es gab vier vierte Plätze für den TSV, bei denen das Edelmetall zum Teil knapp verfehlt wurde.

Als Krone der Leistung eroberte Tatjana Hesse (2001), die als Favoritin antrat, nun schon zum vierten Male hintereinander den Niederbayernpokal. Mit einer Punktzahl von 46,415 distanzierte sie deutlich Nele Kaupp, eine Bundesligaturnerin aus Darmstadt-Eberstadt, die 3,98 Zähler weniger auf dem Konto hatte. Mit dem Schwierigkeitsgrad 7,9 ist sie die Top Turnerin des TSV Friedberg: Ihr Ziel sind die Deutschen Einzelmeisterschaften am 29.09.18 in Hamburg.

Voll wieder ins Wettkampfgeschehen eingestiegen ist Jessica Pilz (1998) und bewies dies gleich mit dem Siegerpokal, den sie sich mit 43,025 Pkt. und einer knappen Differenz von 0,76 Pkt. von Anja Lipke vom SSC Südwest Berlin nicht wegnehmen ließ. Äußerst spannend verlief der Finalkampf zwischen Laura Hillenbrand und Leonie Spormann vom TSV Bad Abbach, der Laura mit 6/100 Pkt. Vorsprung Tribut zollen musste. Eine um 1 Punkt höhere Schwierigkeit und Schönturnerin Annika Arzberger (2003); Platz 4, wäre mit ihrer eleganten Übung auf dem Treppchen gelandet. Zu Platz 3 fehlten ihr 0,8 Pk.t. Mit einem unerwarteten Leistungsschub bewies Diana Raffler (2005), was in ihr steckt und schwang sich damit auf Treppchenplatz zwei. Zwei Plätze dahinter Mit einem 4. Rang fehlten Phoenix Baumgardt mit einem 4. Rang winzige 0,12 Pkt. aufs Podest. Anna Lena Reith kam unter 24 Teilnehmern auf einen guten 14. Platz.

Bis fast unter die Hallendecke ging die Sprunghöhe bei den männlichen Jugendlichen. Eindeutig favorisiert war hier Lukas Heißler (2001), doch Moritz Mücke vom TV Weingarten hielt dagegen und hatte im Finaldurchgang 0,475 Pkt. mehr. Lukas (2000) stand somit als Zweiter auf dem Podest. 0,6 Pkt. fehlten Marc Kimmel (2000), zu einem dritten Platz, so wurde er nur Vierter.

Mit starker Konkurrenz und 41 Teilnehmern hatte es Melanie Östlund (2006) zu. Sie landete im Mittelfeld und wurde Vierzehnte. Julina Kimmel (2006) brachte es da auf Platz 17, Emily Ullmann auf Platz 18 und Melissa Fehn auf Platz 21 unter 41 Teilnehmern. Vom Jahrgang 2005 kamen unter 25 Teilnehmern Helena Chortikoglou auf Platz 12 und Lara Quittkat auf Rang 19. In der männl. Jugend verpasste Tim Wanitschek das Finalw ganz knapp verpasste.

Knapp vor Ende des Wettkampfs ging es noch um Gewinn des Mannschaftspokal heiß her. Um Haaresbreite schrammte der TSV Friedberg mit Laura Hillenbrand, Annika Arzberger, Phoenix Baumgardt und Diana Raffler an dieser Trophäe vorbei und überließ den Cup dem TSV Bad Abbach, der sich einen Vorsprung von 0,780 Pkt. herausturnte. So fiel der Pokal für den TSV Friedberg in diesem Jahr einfach kleiner aus. Dritter wurden die Munich Airriders.

Mit dem Ausrichter TSV Abbach tat der BTV einen Glücksgriff. Bestens gemanaged incl. Abendessen verbrachten die Wettkämpfer (innen) ein Meeting in angenehmer, fast familiärer Wettkampfatmosphäre. Am 18. Oktober 2018 treffen sich alle wieder zum 12. Niederbayernpokal im neuen Wettkampfjahr. (wm)


 

Die Wettkampfergebnisse
 
WK 2 Jugendturnerinnen 9 – 11 (41 Teilnehmer)
  1. Mona Schädle SV Illerzell
  2. Anna Lena Höfer FTSV Straubing
  3. Andrea Czopke TSV Bayreuth
    14.  Melanie Ölstlund TSV Friedberg
    17.  Julina Kimmel TSV Friedberg
    21.  Melisse Fehn TSv Friedberg
 
WK 4 Jugendturnerinnen 12 – 13 (25 Teilknehmer)
  1. Hanna Wild FTSV Straubing
  2. Diana Raffler TSV Friedberg
  3. Jessica Bucharbaew FTSV Straubing
  4. Phoenix Baumgardt TSV Friedberg
WK 5 Jugendturnerinnen 14 – 15 (24 Teilnehmer)
  1. Leonie Spormann TSV Bad Abbach
  2. Laura Hillenbrand TSV Friedberg
  3. Käthe Braun TSV Kareth-Lappersdorf
    14.  Anna Lena Reith TSV Friedberg
WK 6 Jugendturner 12 – 15 (10 Teilnehmer)
  1. Valentin Risch SG Frankfurt-Nied
  2. Jan Dannenberg SG Frankfurt-Nied
  3. Jonathan Kitz SG Frankfurt-Nied
    8. Tim Wanitschek TSV Friedberg
 
WK 7 Jugendturnerinnen 16 – 18 (10 Teilnehmer)
  1. und Pokalsiegerin Tatjana Hesse TSV Friedberg
  2. Nele Kaupp TV Darmstadt-Eberstadt
  3. Simone Stahleder TSV Turnerbund München
WK 9 Turnerinnen 19 + (7 Teilnehmer)
  1. Jessica Pilz TSV Friedberg
  2. Anja Lipke SSC Südwest Berlin
  3. Sandra Greisinger FTM München-Blumenau

Mit einem ansehnlichen Aufgebot von 16 Sprungathleten startete der TSV Friedberg beim 11. Niederbayernpokal in Bad Abbach

Von oben links: Anna Lena Reith, Lara Quittkat, Helena Kortikoglou, Lukas Heißler, Laura Hillenbrand, Diana Raffler, Amelie Riske, Julina Kimmel, Emily Ullmann, Melanie Östlund, Annika Arzberger, links unten: Trainer Michael Baumgardt, Tim Wanitschek, Melissa Fehn, Phoenix Baumgardt, Marc Kimmel, Jessica Pilz, Tatjan Hesse, Kampfrichterin Ulrike Hesse und Trainer Christian Groß

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Zum vierten Mal holt Tatjana Hesse den Niederbayernpokal nach Friedberg

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Jessica Pilz gewann den Niederbayernpokal der Turnerinnen 19 +

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Der Mannschaftscup beim 11. Niederbayernpokal war für den TSV Friedberg in diesem Jahr aus Silber

links: Laura Hillenbrand, Annika Arzberger, Phoenix Baumgardt und Diana Raffler

Fotos: Werner Miller

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Auf dem Sprung nach Bad Abbach                                                                24.11.17

Beim Niederbayernpokal und bei den bayerischen Synchronmeisterschaften machen die Friedberger Luftakrobaten zum Saisonschluß noch einmal alle Kräfte mobil

Zwei Wettkämpfe auf hoher Ebene und das an einem Wochenende. So gesehen sind die Trampolinturnerinnen- und turnen des TSV Friedberg zum Jahresende und im Ausklingen der Wettkampfsaison noch einmal stark gefordert. Auf dieses komprimierte Ereignis reisen sie aber gut vorbereitet in die niederbayerische Donaustadt, um sich einer ansehnlichen Konkurrenz zu stellen, die es so wie in diesem Jahr noch nicht gegeben hat. Veranstalter des Niederbayernpokal ist einerseits der TSV Bad Abbach und der bayerischen Synchronmeisterschaften der Bayerische Turnverband. Ausrichter an beiden Tagen der TSV Bad Abbach. In der Beliebtheit eines fast familiären Treffens schafft sich der Niederbayernpokal einen immer größeren Bekanntheitsgrad . So haben heuer zum ersten Mal nicht nur bayerische Vereine gemeldet, sondern auch Vereine aus den Bundesländern Berlin, mit dem SSC Südwest Berlin, Hessen mit der SG Frankfurt-Nied und Baden-Württemberg mit dem TB Ruit und dem TV Weingarten, ihre Teilnahme angekündigt. Als unbekannte Größen treten sie mit Sicherheit als starke Konkurrenten zu Bayern auf, die den Pokal doch gerne in ihren Reihen wissen möchten. Auch der TSV Friedberg zielen mit Tatjana Hesse, Laura Hillenbrand und Lukas Heißler wieder auf das Podest, so dass es vornweg zu einem heißen Duell zwischen Nord und Süd kommen könnte. Tatjana und Laura gewannen 2016 den Niederbayernpokal. Man darf gespannt sein, ob ihnen das auch 2017 gelingen wird. Chancen auf das Finale haben ebenso die Friedbergerinnen Jessica Pilz, Anna Heiß, Sophia Maurer, Annika Arzberger, Phoenix Baumgardt, Diana Raffler und Marc Kimmel, die alle in den verschiedenen Stufen der Meisterklasse starten und mit einem Podestplatz liebäugeln. Ob das gelingt, hängt vor allem von der Tagesform ab und wie stark sich die große Zahl der Mitbewerber präsentiert. Nervenstärke und absolute Konzentration sind für eine Trampolinübung mit 10 Sprüngen, die zwischen 15 und 17 Sekunden abläuft, erforderlich. In dieser Hinsicht haben die Herzogstädter doch einige Routine aufzuweisen und sind sich ihrer Stärke bewusst. Auch bei den Bayer. Synchronmeisterschaften am Sonntag ist Friedberg gleich mit stolzen 9 Paaren vertreten, bei den 10 bayerische Vereine gegeneinander antreten und um Meisterschaftsehren kämpfen. Das sind in der Klasse W 19+ Jessica Pilz/Tatjana Hesse, Amelie Riske/ Sandra Greißinger (Startgemeinschaft mit FTM Blumenau), W 14-15 Anna Heiß/Sophia Maurer, Laura Hillenbrand/ Annika Arzberger, Lisa Seidel/Anna Lena Reith, W 13-14 Diana Raffler/Phoenix Baumgardt, Melanie Östlund/Julina Kimmel, Lara Quittkat/Emily Ullmann, M 16-18 Lukas Heißler/Marc Kimmel. Die Schwierigkeit des Synchronturnens besteht in der absoluten und sekundengleichen Parallelität des Aktiven. Ist diese nicht gewährleistet, kann es zu erheblichen Punktverlusten in der Wertung führen. Ernsthafte Gegner könnten in für Jessica Pilz/Tatjana Hesse die Munich Airriders und für Laura Hillenbrand/Annika Arzberger der TSV Bad Abbach sein. Lukas Heißler/Marc Kimmel turnen das erste Mal Synchron und sind für eine Überraschung gut.

Cheftrainer Christian Groß sieht beiden Wettkämpfen optimistisch entgegen und verweist auf die Tatsache, dass seine Schützlinge noch nie ohne einen Pokal oder einen Meistertitel die Heimreise antraten. Alle guten Wünsche der Turnabteilung des TSV Friedberg begleiten ihn das Team auf dem Weg nach Bad Abbach (wm-)

Wettkampfdaten

Samstag, 25.11.17

Niederbayernpokal im Trampolinturnen

Veranstalter:

 Bad Abbach

Ausrichter: TSV Bad Abbach

Wettkampfstätte: Jos.-Manglkammer-Halle, Bad Abbach

Wettkampfbeginn: 10.30 h

Siegerehrung: 18.30 h

Sonntag, 26.11.17

Bayerische Synchronmeisterschaften im Trampolinturnen

Veranstalter: BTV

Ausrichter: TSV Bad Abbach

Wettkampfstätte: Jos.-Manglkammer-Halle, Bad Abbach

Wettkampfbeginn 12.00 h

 

Erstmal als Synchronpaar versuchen sich Lukas Heißler und Marc Kimmel vom TSV Friedberg bei den bayerischen Synchronmeisterschaften am Sonntag in Bad Abbach

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Sprungass Tatjana Hesse gewann den Niederbayernpokal dreimal hintereinander. In diesem Jahr steht die Qualifikation zu den deutschen Einzelmeisterschaften 2018 im Vordergrund.

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Mit ihrer Sprungstärke eroberte Laura Hillenbrand den Niederbayernpokal 2016 zum ersten Mal. Einer Steigerung ihrer Schwierigkeiten zufolge dürfte es ihr 2017 auch ein zweites Mal gelingen.

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Keine Bange vor großer Konkurrenz hat Lukas Heißler. Er ist sich seiner Stärke bewusst und würde den Pokal gerne in Händen halten.  

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Fotos: Werner Miller



 

 

Ein Erfolgserlebnis der besonderen Art                            22.10.17          

Bei den Jahrgangsmeisterschaften in Burgkunstadt steht das Team des TSV Friedberg achtmal auf dem Siegerpodest und erobert dreimal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze

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Man kann sich illustres Bild davon machen und es hat schon was auf sich, wenn sich die Trampoliner des TSV Friedberg auf den Weg zu einer bayerischen Jahrgangsmeisterschaft begeben, mit dem Vorhaben bei diesem Event wieder eine Führungsrolle zu spielen.

Grund dafür haben sie allemal, denn mit den Meldungen zu diesem Wettkampf, konnten sie sich ausrechnen, wie hoch die Chancen stehen, um den einen oder anderen Podestplatz zu erklimmen. So geschehen im oberfränkischen Burgkunstadt, 270 km nördlich von Friedberg und in 3 Stunden Fahrt erreichbar.

Sehr beeindruckend fanden die Schwaben die neu sanierte Obermainhalle des TSV Burgkunstadt. Sie hält den Vergleich mit den schönsten in Bayern durchaus stand. Eine gute Wettkampfatmosphäre schafft alle Voraussetzungen, die einem spannenden Wettkampf förderlich sind. Die stellte sich schon im Lauf des Vormittags ein, worauf sich die Friedberger Sportler gleich von Anfang wohl fühlten. Bestens vorbereitet, ging es nach dem Einmarsch der 12 bayerischen Vereine an die vier Geräte von Eurotramp. Noch lief es anfangs zäh, bis die Friedberger in die Gänge kamen und ihre optimale Sprunghöhe in den verschiedenen Jahrgängen und Leistungsstufen erreichten. Einmal angefangen, stellten sich dann doch die Erfolge ein, die Cheftrainer Christian von seinen Schützlingen erwartete. Er erklärt es so: Leistung abzurufen, wenn es darauf ankommt, ist eine der großen Herausforderungen im Leistungssport. Das Wissen um deine Fähigkeit beschert dir den freien Kopf und die notwendige Lockerheit“.

Der Start zum Wettkampf begann mit den Jüngsten des Jahrgangs 2005 männlich. Tim Wanitscheck nahm sein Herz in die Hand und sprang mutig und sicher. Das Ergebnis ein zweiter Platz. Johannes Lüttig vom Jahrgang 2003 freute sich sehr über seinen 3. Platz. Nicht ganz rund lief es beim Jahrgang 2006 der Mädchen. Melanie Östlund kämpfte sich zwar in schöner Ausführung ins Finale und wurde so achte. Julina Kimmel war ein bisschen traurig, weil sie als neunte den Rutsch ins Finale der besten acht knapp verpasste. Melissa Fehn startete mit gutem Gefühl und bester Tagesform in Pflicht, strauchelte jedoch in der Kür und wurde nur sechzehnte. Dafür überraschte Phönix Baumgardt im Jahrgang 2005 umso mehr. Den errungenen Finalplatz zwei hielt sie eisern und verließ diesen als bayerische Vizemeisterin mit ihrem bisher größten Erfolg. Pech für Helena Chortikoglou. Ein Fehler in der Kür wurde der ehrgeizigen und willensstarken Turnerin zum Verhängnis. Ein elfter Platz brachte sie trotzdem nicht aus dem Gleichgewicht. Lara Quittkat fehlen hier noch diverse Schwierigkeiten. Dadurch wurde es für sie ein zwölfter Platz. Auf Platz eins und das erste Mal stand Diana Raffler (2004) als bayerische Meisterin des Jahrgang 2004 mit strahlendem Lächeln ganz oben auf dem Treppchen. Eine blitzsaubere Übung legte Anna Lena Reith (Jahrgang 2003) auf das Tuch und wurde mit einem dritten Podestplatz belohnt. Für Katharina Einertshofer war es ein achter Platz im Finaldurchgang. Beim Jahrgang 2001 beherrschte Lukas Heißler mit haushoch gesprungen Schrauben und Salti die Szene und setzte sich mit knapp 7 Punkten Vorsprung vom Rivalen Sebastian Schreck von der TS Bayreuth ab. Umso mehr freute sich der frisch gebackene bayerische Meister als sein Vereinskamerad Marc Kimmel neben ihm als dritter auf dem Podest stand. Siegerin des Tages und eine Klasse für sich war wieder einmal Tatjana Hesse vom Jahrgang 2001. Als beste und versierte Trampolinturnerin des TSV Friedberg bot sie mit schwierigsten Sprungelementen eine Leistungsschau vom allerfeinsten. In brillanter Ausführung und fehlerlos im Vorkampf und Finale feierte sie ihren bayerischen Meistertitel zur größten Freude der Friedberger Mannschaft, ebnso neidlos anerkannt von den Konkurrentinnen aus der bayerischen Trampolinfamilie. Mit 130,800 Punkten erreichte sie die Tageshöchstnote aller 120 Teilnehmer aus allen Jahrgängen, die nicht einmal von Lukas Heißler, der es auf die zweithöchste Note von 130,380 schaffte, getopt wurde. Auch Annika Arzberger gehört zu den Spitzenturnerinnen des TSV Friedberg und war eine der Favoriten des Wettkampfs. Kein Sportler freut sich über ein undankbarer 4. Platz. Annnika musste mit ihm vorlieb nehmen. Letztendlich fehlten ihr winzige 0,3 Pkt. zu einem heiß umkämpften Treppchenplatz. Das Kampfgericht unterstützten die Friedberger Sarah Krüger, Ulrike Hesse, Christian Groß und Michael Baumgardt.

Es ist nicht vorstellbar, dass Friedbergs Trampoliner von einer bayerischen Meisterschaft ohne Titel und Medaillen nach Hause zurückkehren, so auch in diesem Jahr. Drei Meistertitel, zweimal Vizemeister und drei Bronzemedaillen waren die stolze Ausbeute eines fairen und auf hoher Ebene stattgefundenen Wettkampfs. Den gewonnenen Mannschaftswanderpokal des letzten Jahres, der nur an die jüngeren Jahrgänge geht, mussten sie allerdings trotz der errungenen Erfolge an die Munich Airriders abgeben. (wm-)

Die Ergebnisse der bayerischen Jahrgangsmeisterschaften 2017

Turnerinnen Jg 2002 + älter

  1. und bayerische Meisterin Tatjana Hesse - TSV Friedberg 130,800 P.
  2. Julia Brandl – ATSV Kelheim                           124,665 P.
  3. Käthe Braun – TSV Kareth-Lappersdorf         122,210 P.
  4. Annika Arzberger – TSV Friedberg                 121,885 P.

Turner Jg. 2002 + älter

  1. und bayerischer Meister – Lukas Heißler – TSV Friedberg 130,380 P.
  2. Sebastian Schreck – TS Bayreuth                   123,815 P.
  3. Marc Kimmel – TSV Friedberg                      112,960 P.

Turnerinnen Jg. 2003

  1. Leonie Spormann – TSV Bad Abbach             127,360 P.
  2. Leonie Heuschmann – TV Burgkunstadt         114,650 P.
  3. Anna Lena Reith – TSV Friedberg                101,986 P.

….8. Katharina Einertshofer – TSV Friedberg            68,255 P

Turnerinnen Jg. 2004

  1. und bayerische Meisterin Diana Raffler – TSV Friedberg  116.565 P.
  2. Hannah Wild – FTSV Straubing                      114,670 P.
  3. Angelina Figur – TSV Bad Abbach                 109,075 P.

Turner Jg 2003 / 2004

  1. Louis Bruchmann – TS Bayreuth                   118,310 P.
  2. Roman Riazanov – TV Erlangen                   108,345 P.
  3. 3. Johannes Lüttig – TSV Friedberg             98,865 P.

Turnerinnen Jg. 2005

  1. Hannah Rottmann – TV Aschaffenburg          119,570 P.
  2. Phoenix Baumgardt – TSV Friedberg         111,370 P.
  3. Jessica Bucharbaen – FTSV Straubing          111,245 P.

….11. Helena Chortikoglou – TSV Friedberg           58,565 P.

….12. Lara Quittkat – TSV Friedberg                       56,220 P.

Turnerinnen Jg. 2006

  1. Bettina Wöll – Munich Airriders                      122,050 P.
  2. Tabea Sengpiel – Munich Airriders                118,140 P.
  3. Xenia Will – TSV Kareth-Lappersdorf            116,340 P.

……8. Melanie Östlund – TSV Friedberg               100,900 P.

……9. Julina Kimmel – TSv Friedberg                    63,815 P.

….16. Melissa Fehn – TSV Friedberg                     31,550 P.

Turner Jg. 2005 / 2006

  1. Joris Bauschke – TS Bayreuth                     122,930 P.
  2. Tim Wanitschek – TSV Friedberg              104,045 P.
  3. Rawand Othman – TS Bayreueth                 103,220 P.


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Das fünfzehnköpfige Trampolinteam des TSV Friedberg feierte mit 3 Meistertiteln, zwei Vizemeistern und 3 Bronzemedaillen einen überragenden Erfolg bei den bayerischen Jahrgangsmeisterschaften 2017 in Burgkunstadt.

Von links: Kampfrichter Michael Baumgardt und Ulrike Hesse, Helena Chortikoglou, Melissa Fehn, Katharina Einertshofer, Phoenix Baumgardt, Diana Raffler, Johannes Lüttig, Lukas Heißler, Annika Arzberger, Lara Quittkat, Melanie Östlund, Julina Kimmel, Anna Lena Reith, Kampfrichcter Christian Groß und Sarah Krüger. Vorne von links: Tatjana Hesse, Marc Kimmel und Tim Wanitschek.

 

Top-Trampolinturnerin Tatjana Hesse, bayerische Jahrgangsmeisterin (Jg 2001) von 2017

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Top-Trampolinturner Lukas Heißler, bayerischer Jahrgangsmeister (Jg 2001) von 2017

231017 Lukas Heißler

 

Überraschungssiegerin und bayerische Jahrgangsmeisterin Diana Raffler (Jg 2004) von 2107

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Am Finale vorbeigesprungen

Trotz eines siebten und sechsten Ranges bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften und dem LTV Pokal sind die Friedberger Sprungkünstler nicht unzufrieden.

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Wenn sich die deutsche Sprungelite der Trampolinturnerinnen und -turner bei deutschen Mannschaftsmeisterschaften trifft, ist der TSV Friedberg seit 2012 jedes Mal dabei. So auch in diesem Jahr, wo sich Deutschlands Beste im rheinischen Worms trafen und um Meisterehren kämpften. Nach der erreichten Qualifikation bei den bayerischen Meisterschaften meldete Trainer Christian Groß mit Laura Hillenbrand, Annika Arzberger, Anna Heiß, Sophie Maurer und als Ersatzturnerin Diana Raffler eine fast identische Mannschaft wie im Vorjahr. Lediglich Topturnerin Tatjana Hesse musste wegen Überschreiten der Altersgrenze der 14/15-Jährigen zu Hause bleiben. Für sie rückte Annika Arzberger nach, für die es die ersten „Deutschen“ waren. Im Einzelnen betrachtet hielt sich das TSV-Team im Neunmannschaftsfeld des Jahrgangs 2002/2003 im Rahmen ihres Könnens und ihrer Leistungen recht gut, kam aber letztendlich nicht an die den Wettkampf optimal beherrschenden Turnerinnen aus dem Norden der Republik heran. Auf den Punkt topfit erwies sich Laura Hillenbrand, die als beste Einzelturnerin des TSV Friedberg in Pflicht und Kür fehlerfrei turnte und dabei in der Kür mit 43,280 Pkt. die höchste Punktzahl ihrer Trampolinlaufbahn erreichte. Wäre es ein Einzelwettkampf gewesen, hätte sie mit der sechsbesten Vorkampfpunktzahl aller 14/15-Jährigen das Finale erreicht. Eine starke Vorstellung gab ebenfalls Anna Heiß ab. Sie sprang beide Übungen sehr gut durch und spickte ihre Kür mit Höchstschwierigkeiten wie Fliffis (Doppelsalto mit ½ Schraube) und Schraubensalto. Nicht so optimal lief es bei Annika Arzberger, die als Neuling noch sehr nervös war, und Sophia Maurer. Beide leisteten sich in der Pflicht bei Sprung Nummer 7 bzw. 9 einen Fehler und mussten ihre Übungen abbrechen. Gute Leistungen gaben sie jedoch bei ihrer Kür ab. Insgesamt sprang für den TSV Friedberg wie im Vorjahr ein siebter Rang heraus. Fehlerlos wäre es wohl Platz sechs gewesen, knapp hinter Platz fünf, der den Einzug ins Finale bedeutet hätte. Im Kampf um Podestplätze sind den Friedbergerinnen nach wie vor enge Grenzen gesetzt. Gegen die Übermacht der Nordlichter, die sich mit hervorragenden Leistungszentren hervortun, ist derzeit kein Kraut gewachsen.

Ähnlich wie am ersten Wettkampftag tat sich die Bayernauswahl bei den tags darauf stattfindenden deutschen Meisterschaften der Landesturnverbände schwer, die Linie zu halten. Laura Hillenbrand in der Mannschaft der bayerischen Mädels musste direkt als Erste aufs Gerät und traf ihre Übung nicht so optimal wie am Vortag. In der Kür glänzte sie dann aber wieder mit erneut 43 Pkt. Hätte eine ihrer bayerischen Turnkameradinnen nicht abgebrochen, wäre aus dem erreichten 6. Platz ein Fünfter geworden. Daher wurde auch hier das Finale der besten fünf Mannschaften als Sechstplatzierte denkbar knapp verpasst.

Insgesamt betrachten Friedbergs Trainer Sarah Krüger und Christian Groß die deutschen Mannschaftsmeisterschaften trotz aller Unwägbarkeiten als schönen Erfolg. „Laura hat jedenfalls "Blut geleckt" und will nun öfter auf nationalen Wettkämpfen springen“. Im Rahmen der Möglichkeiten in Form von Trainings- und Zeitaufwand bleibt es dabei, dass sich die Mädchen in der Altersklasse der 14/15-Jährigen als siebtbeste Mannschaft Deutschlands rühmen können. Ein beneidenswerter Erfolg aus der Sicht der großen Zahl Trampolinsport betreibender Vereine über die Grenzen Bayern hinaus. (wm-)

Die Ergebnisse der deutschen Mannschaftsmeisterschaften

Altersklasse 2002/2003 weiblich

          1. Turnerbund Ruit 1892 e.V.

          2.  TG Jugenddorf Salzgitter e.V.

           3. Geestemünder TV

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          7. TSV 1862 Friedberg mit Laura Hillenbrand, Annika Arzberger, Anna Heiß und Sophia Maurer

Die Ergebnisse der deutschen Meisterschaften der Landesturnverbände

Altersklasse 2002/2003

1. Schwäbischer Turnerbund

2. Hessischer Turnverband

3. Niedersächsischer Turner-Bund

6. Bayerischer Turnverband (mit Laura Hillenbrand, TSV Friedberg)

101017 Laura Hilllenbrand LTV Pokal 2017 Worms kl

Als beste Trampolinturnerin des TSV Friedberg glänzte Laura Hillenbrand bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Worms

Foto: Birgit Arzberger

 

 05.10.17

Vorbericht zu Deutsche Mannschaftsmeisterschaften Trampolin – 07.10.17 – Worms

TSV Sprungakrobaten haben hohe Ziele

 Das Team des TSV Friedberg strebt bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Worms den Einzug ins Finale an. Beim Pokal der Landesturnverbände ist Laura Hillenbrand ein Teil der bayerischen Mannschaft

Sie sind wieder dabei. Friedbergs Trampolinturnerinnen sind hochtalentiert, ehrgeizig und trainingsfleißig.     Ihr höchstes Ziel in der laufenden Wettkampfsaison ist die Teilnahme an den deutschen Mannschaftsmeisterschaften, die heuer am 7. Oktober in Worms stattfinden. Die schafften sie nun wieder auf eindrucksvolle Weise durch die Qualifikation bei den bayerischen Mannschaftsmeisterschaften, in der Besetzung mit Laura Hillenbrand, Annika Arzberger, Sophia Maurer und Anna Heiß, als Vizemeister.

 Wunschtraum Einzug ins Finale.

In der Trampolinszene des DTB ist der Konkurrenzdruck gravierend. Da ist es schon ein Erfolgserlebnis nach dem Vorkampf unter die besten 5 Mannschaften zu kommen, die das Finale bestreiten. Als siebte im Vorjahr hat der TSV Friedberg in der Besetzung mit  Tatjana Hesse, Anna Heiß, Sophia Maurer, Laura Hillenbrand (Ersatz: Annika Arzberger und Lisa Seidel) dieses Vorhaben aber knapp verpasst.

Auch in diesem Jahr haben es die TSV Mädchen nicht leicht, denn sie müssen auf ihre Topturnerin Tatjana Hesse verzichten, die nun über der Altersgrenze der 14/15 jährigen der Jugend B Jahrgang 2002/2003 steht, in der Laura, Sophia und Anna noch antreten dürfen. Tatjana wird nur schwer zu ersetzen sein. Für sie rückt Annika Arzberger nach. Mit ihr haben alle im vergangenen Jahr ansehnliche Fortschritte gemacht und ihre Kürübungen in der Schwierigkeit ausgebaut. Als meist Erfahrene trägt nun Laura Hillenbrand die „Kapitänsbinde“, ein schönes Leihwort aus dem Fussball. Sie sollte mit diesem zusätzlichen Druck aber ganz gut umgehen können, wie sie ja in ihrer zweiten Leidenschaft, dem Wasserskisport, als vierfache deutsche Meisterin in dieser Saison gezeigt hat. Als neue Ersatzturnerin ist Diana Raffler dabei. Mit Jahrgang 2004 ist sie zwei Jahre jünger als die anderen Mannschaftsmitglieder, für die es altersbedingt der letzte Start in dieser Altersklasse sein wird.

Trainer Christian Groß hat mit der Verbesserung der Pflichtübungen und schwierigeren Kürübungen die Aufbauarbeit mit dem Ziel deutsche Mannschaftsmeisterschaften seit den Sommerferien besonders intensiviert. Gegenüber seinem Team relativiert er die Erwartungen, „denn gegen die Mannschaften aus den Leistungszentren Deutschlands hat es unsere Mannschaft schwer. Dafür überwiegt bei uns das Mannschaftsgefühl und der Stolz, auch ohne Unterstützung durch einen Landeskader bei den DMM starten zu dürfen.“  Im Meldeergebnis zu den DMM sind neun Teams aus den Bundesländern Niedersachsen, Nordrhein Westfalen, Bremen, Saarland, Baden-Württemberg und Bayern zu finden. Da lässt es sich der TSV Friedberg nicht nehmen in Worms die weiß-blaue Fahne Bayerns zu schwenken. Umso mehr haben die Mädels aus der altbairischen Herzogstadt unter den neun gemeldeten Mannschaften der 14/15 jährigen den Anreiz und den Kampfeswillen, einen angestrebten Finalplatz der besten Fünf zu erreichen. Die Friedbergerinnen könnten für eine Überraschung sorgen.

Im nächsten Jahr würden die Friedberger sodann in der Jugendklasse 16+ starten, dann aber wieder mit Firstclass Springerin Tatjana Hesse.

Schon am nächsten Tag, dem 8. Oktober, geht mit den deutschen Meisterschaften der Landesturnverbände ein weiteres Highlight über die Bühne. Zu diesem Wettkampf ist Laura Hillenbrand vom BTV in die Bayern-Auswahl berufen worden, bei der sie auch an einem Vorbereitungslehrgang im LLZ München teilgenommen hat. Daher bleibt das ganze Team bis Sonntag in Worms, um ihre Mannschaftskameradin und überhaupt die bayerischen Mannschaften anzufeuern.

Die Fahrt nach Worms organisieren dankenswerter Weise die Eltern der Mädchen. Trainer Christian Groß steht ihnen als Betreuer zur Seite. Spartenleiterin Sarah Krüger ist mit ihrer B-Lizenz als Kampfrichterin im Einsatz. (wm-, chg)

Die Wettkampfdaten

07./08.10.2017

Deutsche Mannschaftsmeisterschaften im Trampolinturnen

LTV Pokal der Landesturnverbände

Veranstalter: Deutscher Turnerbund

Ausrichter: Turnverein 1863 Worms-Leiselheim

Wettkampfstätte: Sporthalle des Bildungszentrums Worms

von Steuben Str. 31 - 67549 Worms

Zeitplan: WK-Start: 10.30 - Siegerehrung 17.45 h

 Trampolinteam Worms 071017 kl

Ambitionen zu den deutschen Mannschaftsmeisterschaften und ein ausgeprägter kameradschaftlicher Zusammenhalt begleiten das TSV Trampolinteam des TSV Friedberg auf der Reise nach Worms

Von links: Diana Raffler, Annika Arzberger Anna Heiß, Sophia Maurer und Laura Hillenbrand.

Foto: Werner Miller

 

 

Trampolinturnen                                                                   25.09.17

20 jähriges Jubiläum der Sparte Trampolin in der Turnabteilung des TSV Friedberg

Eine spektakuläre Sportart zieht magnetisch Talente an

Einen schönen Anlass Geburtstag zu feiern gibt es in der Turnabteilung des TSV Friedberg. Im September vor 20 Jahren hielt mit dem Trampolinturnen eine spektakuläre Sportart in der größten Abteilung des Vereins Einzug, die bis heute die einzige ist, die im Turngau Augsburg als Wettkampfsport auf breiter Basis bis hin zu schwäbischen, bayerischen und deutschen Meisterschaften betrieben wird.

Initiatoren der Neugründung waren unter der damaligen Turnabteilungsleitung Martha und Franz Reißner, die aus den Auftritten und den Honoraren beim Altstadtfest die Anschubfinanzierung für die Anschaffung eines Gerätes zu Wege brachten.

Der Start gelang im September 1997 mit Trainer Werner Miller und Marion Koss (ehem. Deutsche Meisterin aus Bremerhaven) mit einem Wettkampftrampolin in der Stadthalle Friedberg

Ab 1998 erstmals Teilnahme mit einer sehr jungen Mannschaft bei schwäbischen und bayerischen Meisterschaften. Aller Anfang mit einer sehr jungen Mannschaft war natürlich schwer.

Ab 2002 erfreulicher Zugang von Trainer Christian Groß, Universität Augsburg, mit B-Lizenz, der das Training intensiviert, außergewöhnliche Talente erkennt, sie fördert und auf eine höhere Leistungsebene stellt.

Erweiterung auf 3 Wettkampfgeräte. Größere Erfolge bei bayerischen Meisterschaften stellen sich ein. Der TSV Friedberg hatte sich Wettkampfturnen des Bayerischen Turnverbands etabliert.

2003. Der TSV Friedberg errichtet Unterm Berg in Friedberg eine neue und großzügige Sportanlage, in der das Trampolinturnen nun mit 4 Wettkampfgeräten optimal betrieben wurde.

Die Sporthalle stand dem BTV seitdem des Öfteren für die Ausrichtung von bayerischen Meisterschaften zur Verfügung. Zudem ist sie wegen ihrer zentrale Lage in Bayern von allen Landesteilen gleich weit erreichbar und wir deshalb bevorzugt.

2005. Erstmalige Teilnahme der Sparte Trampolin am Internationaler Deutschen Turnfest in Berlin Nadine Sandner gewinnt unter 137 Teilnehmern den Turnfestpokal des Deutschen Turnerbunds

2011: Größter Erfolg in der 150 jährigen Geschichte des TSV Friedberg. Carmen Schneider wird mit Synchronpartnerin Aileen Rösler /Munich Airriders) deutsche Schülermeisterin, im gleichen Jahr Weltmeisterin ihrer Altersklasse (1999) in Birmingham/England und 2012 Europameisterin in St. Petersburg/Russland.

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Carmen Schneider wurde mit ihrer Synchronpartnerin Aileen Rösler 2011 Weltmeisterin in England und 2012 Europameisterin in Russland. Foto: Thomas Rösler

 

In den folgenden Jahren mehrten sich die Erfolge und Titel des TSV Friedberg in Einzel- Synchron- und Mannschaftsmeisterschaften auf schwäbischer, bayerischer und deutscher Ebene

Seit einiger Zeit bahnt sich im Trampolinturnen des TSV Friedberg ein Generationswechsel an und mit ihm der Neuanfang mit hoffnungsvollen Talenten.

Aus ehemaligen Aktiven werden Übungsleiter Assistenten und lizenzierte Übungsleiter und Trainer.

Die ehemalige Aktive und neu gewählte Spartenleiterin Sarah Krüger engagiert sich nun voll um den Fortbestand des Trampolinturnens in Friedberg

Zu Beginn 2017 wurde das Leistungsgefüge in den Pflichtübungen seitens des DTB gravierend erhöht. Umso mehr ist es für die Trampolinturnerinnen- und turner des TSV Friedberg ein Ansporn unter seinen lizenzierten Übungsleitern und Trainern diesem Anspruch gerecht zu werden, weiterhin hart zu trainieren um am Ende die gewohnten Erfolge einzufahren.

Neuerdings ist die Abteilung im Besitz eines neuen Eurotramp Ultimate Wettkampftrampolin.Damit wird der TSV Friedberg auch höchsten Anforderungen gerecht, die mit der Teilnahme an Wettkämpfen auf hoher Ebene einhergehen.

Schlussendlich geht es aber primär um die Freude am Trampolinturnen und dem kameradschaftlichen Zusammenhalt von jungen Menschen mit gleich hohen sportlichen Interessen und Fähigkeiten. (wm-)

 

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Trampolinturnerin Carmen Schneider trug den Namen des TSV Friedberg in alle Welt.

Foto: Werner Miller



  

26.08. 2017

friedberg

Ferienprogramm Trampolin – TSV Friedberg / Stadt Friedberg 2017 –

ein voller Erfolg

Zu den begehrtesten Freizeitbeschäftigungen in den Sommerferien gehört das Ferienprogramm Trampolin, das die Stadt Friedberg zusammen mit dem TSV Friedberg, jedes Jahr, immer im Monat August veranstaltet.

Erstmals im Jahr 2000, fand es heuer nun schon zum 18ten Mal in Folge, seit 2004 in der neuen Sporthalle des TSV Friedberg, statt und erfreute sich einer ungebrochenen Nachfrage.

Denn da haben auch Kinder und Jugendliche, die dem Verein nicht angehören, die Gelegenheit unter Anleitung von ausgebildeten Trainern auf vier richtigen Wettkampftrampolins nach Herzenslust zu springen und für Augenblicke die Schwerelosigkeit zu erleben. Diesem Reiz kann wohl niemand widerstehen, zudem die Übungsleiter darauf bedacht sind, den Kindern das Trampolinturnen mit Körperspannung und schöner Ausführung beizubringen. Erst eine einigermaßen gute Körperbeherrschung versetzt den Übenden in die Lage auch sehr hoch zu springen und diesen und jenen Salto und eine Schraube dabei zu drehen.

So waren es insgesamt 80 Kinder und Jugendliche, die das Trampolinturnen eine Woche lang, vom 21. bis 25. August, zum Teil auf einer höheren Leistungsstufe kennen lernten und dabei großen Spass hatten. Dabei wurde wiederum so manches Sprungtalent entdeckt, das nun am 25. September zu einem Tag der Talentsuche von der Turnabteilung des TSV Friedberg eingeladen wird. Wer diesen Test besteht hat durchaus die Chance das Trampolinturnen als Wettkampfsport zu betreiben. So gesehen wurde auf diese Weise schon manch ein(e) Jugendliche(r) der Turnabteilung als schwäbischer oder bayerischer Meister gekürt, bei einer Sportart, die neben Talent auch viel Disziplin und Ausdauer erfordert. (wm-)

Anmeldungen und Infos zum Schnuppertag am Montag, 25. September sind noch möglich unter:

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Teilnehmer ferien2017

 

 

 

24.07. 2017

Königinnen der Lüfte

Souveräner Sieg von Tatjana Hesse und Laura Hillenbrand bei den schwäbischen Meisterschaften in Friedberg

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Eine Demonstration der Stärke vermittelte der TSV Friedberg bei den schwäbischen Meisterschaften im Trampolinturnen von links: Elsa Mittelbach, Melissa Fehn, Phoenix Baumgardt, Diana Raffler, Amelie Riske, Laura hillenbrand, Tatjana Hesse, Marc Kimmel, Lukas Heisler, Johannes Lüttig, Melina Müller, Victoria Schenk, Anna Biederwolf, Melanie Östlund, Anna Lena Reith. Mitte: Helena Chortikoglou, Annika Arzberg, Lara ‚Quittkat, Sophia Maurer.
Unten: Julina Kimmel, Jasmin Kramer, Chiara Vaccara, Jennifer Yefremenko, Tim Wanitschek.
Photo: Werner Miller

 

Mit einer Rekordmeldung von 27 Teilnehmern startete der TSV Friedberg am 22. Juli zu den Schwäbischen Meisterschaften 2017 im Trampolinturnen in der heimischen Halle und war mit dem Gewinn von 10 Medaillen in Gold, Silber und Bronze der erfolgreichste Verein, vor dem TV Immenstadt, TSV Neu-Ulm, SV Illerzell, TV Willmatshofen und dem TuS Geretsried, die an diesem Wettkampf teilnahmen. Wieder einmal genoss die sechzehnjährige Tatjana Hesse vom TSV Friedberg ihre Sonderstellung als Ausnahmeathletin und Hochtalent der springenden Kunst, die in einer beispiellosen Vorführung im Vorkampf und in ihrer Finalübung mit vier Doppelrotationen in vertikaler und horizontaler Richtung einen souveränen Sieg sicherstellte. Im Gesamtergebnis standen glatte 86,00 Punkte auf ihrem Punktekonto. Damit sprang sie einen deutlichen Vorsprung von 17,3 Punkten gegenüber der zweitplatzierten Amelie Krawehl vom TV Willmatshofen heraus, mit dem sie ihre Vormachtstellung behauptete. Aktuell und hervorzuhebend wird sie als viertbeste Trampolinturnerinnen in der der bayerischen Tabellenliste geführt. Als Dritte im gleichen Jahrgang 2001 reichte TSV Turnerin Melina Müller, Tatjana Hesse auf dem Podest die Hand. Der 2. Platz schien greifbar nahe; am Ende fehlte ihr doch ein Punkt. In eine ähnliche Rolle, gleich Tatjana Hesse, scheint mit der Zeit die um ein Jahr jüngere TSV Turnerin Laura Hillenbrand, hinein zu wachsen, die in der Wettkampfklasse 3 des Jahrgangs 2002 nicht zu schlagen war. Als schwäbische Meisterin (81,10 Pkt.) stand sie in einem Trio von TSV Springerinnen, mit Annika Arzberger als Zweite (77,40 Pkt. ) und Sophia Maurer (75,80 Pkt.) als Dritte, auf dem Treppchen. Als Vielseitigkeitssportlerin beherrscht Laura ihr Metier nicht nur in der Luft und auf dem Trampolin bestens. Als Akteurin beim WSV Friedberg, steht sie als Wasserskiläuferin in diesem Jahr schon als bayerische Meisterin fest und ist für die Deutschen und Europameisterschaften im Herbst nominiert. Keine Bange um Platz eins brauchte auch Tim Wanitschek (2005) zu befürchten. Der Nachwuchsturner ( 68,90 P.) setzte sich mit 4,10 Punkten vor seinen Rivalen Matteos Mandera vom SV Illerzell durch. Eine Silbermedaille hatte am Ende Diana Raffler (Jahrgang 2004 und 75,50 P.) um den Hals hängen. Den Meistertitel verpasste sie hauchdünn und nur um 1/10 Punkt. Als absolutes Talent wurde sie vor 2 Jahren im Ferienprogramm Trampolin entdeckt und strebt seitdem eine steile Karriere an. Eine starke Leistung, die sie bei schwäbischen Meisterschaften unter 28 Konkurrentinnen an den Tag legte. Neben ihr und nahezu ebenbürtig als Dritte einen halben Punkt hinter Diana die Frohnatur Phoenix Baumgardt, eine zwölfjährige New Yorkerin, nicht nur im Turnsport auf dem Trampolin bestens integriert. Fast einem Drama glich der Wettkampf um Lukas Heißler (Jahrgang 2001). Als Favorit und Pendant zu Tatjana Hesse startete er mit seiner Pflichtübung FIG A um 3/10 Pkt. niederer punktgleich mit Joscha Bambach vom TV Immenstadt. Einer heißer Kampf um die Führung in Kür und Finale stand bevor. Mit Doppelrotationen ging Lukas gleich zu Beginn das volle Risiko ein, die Führung an sich zu reißen. Ein Fehlsprung auf die Matte nach dem Doppelsalto beendete schlagartig den Traum vom Meistertitel, den er auch im Finale nicht mehr erreichen konnte. Besser ging es Marc Kimmel, der mit einer M 7 Übung Zweiter wurde und eine fehlerlose Vorführung bot. Erst seit einem halben Jahr steht Johannes Lüttig (Jahrgang 2003) auf dem Trampolin. Als Neuling und gleich mit einem 2. Platz bewies er sein Talent und den Ehrgeiz als Wettkampfturner bei schwäbischen Meisterschaften. Ins Finale der besten Zehn sprangen sich als Vierte erfreulicherweise Amelie Riske (2001) mit Lukas Heisler (2001), als Fünfte Anna Lena Reith (2003), Julina Kimmel (2006), als Sechste Anna Biederwolf (2006) und als Neunte Chiara Vaccara (2006).

Im Großen Teilnehmerfeld strengten sich nach Kräften weitere Nachwuchsturnerinnen des TSV Friedberg an und freuten sich trotz niederer Leistungsstufen und kleiner Fehler oder Abbruch, auf die erreichten Plätze. Darunter fanden sich Melanie Östlund (Platz 11), Katharina Einertshofer (Platz 12), Anna Heiß (Platz 13), Victoria Schenk (Platz 13), Helena Chortikoglou (Platz 15), Melissa Fehn (Platz 16)), Lara Quittkat (Platz 17), Elsas Mittelbach (Platz 19), Jasmin Kramer (Platz 20), Jennifer Yefremenko (Platz 23) und Emily Ullman (Platz 24)

Bemerkenswert die hohe Teilnehmerzahl des TSV Friedberg, mit der er im Leistungssport Trampolinturnen an der Spitze im Turnbezirk Schwaben steht. Mit einer großen Zahl von ausgebildeten Trainern unter Christian Groß und unter Leitung von Sarah Krüger ist die Sparte Trampolin der Turnabteilung bestens aufgestellt. Nach den Sommerferien können sich bei ihr wieder Kinder ab 8 Jahren zu einem Leistungssport Schnuppertraining unter, mobil 0172-605 90 60 melden, denen ein Gartentrampolin zu wenig ist. (wm-)

Die Wettkampfergebnisse für den TSV Friedberg

WK Klasse 1
1. Mona Schädle SV Illerzell 75,6 P.
2. Diana Raffler TSV Friedberg 75,5 P.
3. Phoenix Baumgardt TSV Friedberg 75,0 P.
4. Julina Kimmel TSV Friedberg 67,4 P.
5. Anna Biederwolf TSV Friedberg   66,9 P.
6. Chiara Vaccara TSV Friedberg 66,7 P.
7. Melanie Östlund TSV Friedberg 43,8 P.
8. Victoria Schenk TSV Friedberg 43,8 P.
9. Helena Chortikolglou TSV Friedberg 42,6 P.
10 Meliss Fehn TSV Friedberg 42,4 P.
11. Lara Quittkat TSV Friedberg 42,2 P.
12. Elsas Mittelbach TSV Friedberg 40,1 P.
13. Jasmin Kramer TSV Friedberg 39,8 P.
14. Jennifer Yefremenko TSV Friedberg 32,0 P.
15. Emily Ullmann TSV Friedberg 31,6 P.
WK Klasse 2
1. Tim Wanitschek TSV Friedberg 68,9 P.
2. Matteo Mandera SV Illerzell 64,8 P.
3. Felix Wagner TuS Geretsried 63,0 P.
WK Klasse 3
1. Laura Hillenbrand TSV Friedberg 81,1 P.
2. Annika Arzberger TSV Friedberg 77,4 P.
3. Sophia Maurer TSV Friedberg 75,8 P.
4. Anna Lena Reith TSV Friedberg 69,4 P.
5. Katharina Einertshofer TSV Friedberg 23,7 P.
6. Anna Heiß TSV Friedberg 14,6 P.
WK Klasse 4
1. Silva Müller TV Immenstadt 84,1 P.
2. Johannes Lüttig TSV Friedberg 68,8 P.
3. Martin Gattinger TV Willmatshofen 65,6 P.
WK Klasse 5
1. Tatjana Hesse TSV Friedberg 86,0 P.
2. Lea Krawehl TV Immenstadt 68,7 P.
3. Melina Müller TSV Friedberg 67.7 P.
4. Amelie Riske TSV Friedberg 66,0 P.
WK Klasse 6
1. Joscha Bambach TV Immenstadt 80,7 P.
2. Marc Kimmel TSV Friedberg 69,9 P.
3. Jannig Göhrig TV Willmatshofen 59,5 P.
4. Lukas Heisler TSV Friedberg 42,9 P.

 

 

 

10.07.2014

Beste Ergebnisse im Kampf um Podestplätze

Große Freude herrscht bei den Sprungakrobaten des TSV Friedberg.

Bei den bayerischen Mannschaftsmeisterschaften holen sie einen Meister- und drei Vizemeistertitel

 

Eine Punktlandung lieferten sich die Trampoliner des TSV Friedberg bei den bayerischen Mannschaftsmeisterschaften, die in diesem Jahr der TSV Bad Abbach ausrichtete. Lange fand der BTV keine entsprechende Halle, um das Event zu veranstalten, wurde aber letztendlich doch fündig. Die dadurch entstandene kurze Meldezeit war der Grund für eine relativ geringe Teilnahme von nur 7 Vereinen aus der großen Trampolinfamilie Bayerns. Nicht abhalten ließ sich der TSV Friedberg, der gleich mit fünf Mannschaften ins Rennen ging und auch einige Final-, wenn nicht sogar Podestplätze, im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit, zu realisieren glaubte.

Die Rechnung von Trainer Christian Groß ging exakt auf, so wie er die bayerische Konkurrenz, gegen die Friedberg antrat, einschätzte. Taktische Überlegungen veranlassten ihn das Team von Friedberg 1 der Turnerinnen 18 +, zwei Aktive, Corinna Hoppe und Sandra Greißinger, von der Freien Turnerschaft München-Blumenau zu holen, die im Zweistartrecht für das Team des TSV Friedberg starteten. Mit Tatjana Hesse und Jessica Pilz war es eine ideale Besetzung um den starken Munich Airriders Paroli bieten zu können. Mit Bestwertungen von weit über 40 Punkten, errang Tatjana Hesse als Vorzeigeathletin stolze 45,605 Zähler und übertraf damit sogar die Erwartungen des Friedberger Trainers. Als viertbeste Einzelturnerin unter 18 Teilnehmerinnen dieser Altersklasse rangierte sie gleich hinter den Turnerinnen der Munich Airriders. Trotzdem hatte Friedberg keine Chance an die hoch favorisierten Münchnerinnen heran zu kommen. Dem Eindruck, dass diese Turnerinnen in einer höheren Liga springen, konnte man nicht widersprechen. Nicht nur in Bayern, auch deutschlandweit stehen diese Athletinnen vom Landesleistungszentrum München an der Spitze dieser Leitungssportart. Der Vizemeistertitel für Friedberg löste dennoch große Freude aus.

In der Altersklasse der 14/15 jährigen mit Laura Hillenbrand, Annika Arzberger, Sophia Maurer und Anna Heiß setzte Christian Groß sein Team der anspruchsvollen Erwartung aus, die Qualifikation zu den deutschen Mannschaftsmeisterschaften am 21. Oktober in Worms zu erreichen. Gegen das Meisterteam des Vorjahres, den TSV Abbach, hieß es vor allem, auch mit Risiko dagegen zu halten, da Friedberg doch einige Schwierigkeitsgrade im Kampf um den Titel fehlten. Doch auch einen zweiten Platz fanden die Herzogstädterinnen mehr als akzeptabel, zudem die angestrebte und erreichte Quali für die „Deutschen“ am Ende die größere Freude auslöste.

Die TSV Mannschaft 2, die Jugendgruppe der 16-18 jährigen, mit Melina Müller, Amelie Riske und den zur Not startenden jüngeren Turnerinnen Anna Lena Reith und Melanie Östlund wurde wegen der zu geringen Meldungen in die Erwachsenengruppe integriert und hatte infolgedessen keine Chance auf eine bessere Platzierung. Der 4. Platz war trotzdem aller Ehren wert, denn er war nicht der letzte von fünf angetretenen Teams. In der Altersklasse bis zu 13 Jahren wurde ebenfalls um jeden Punkt gekämpft. Diana Raffler, Phoenix Baumgardt, Victoria Schenk und Julina Kimmel gaben erstmals ihr Debüt bei bayerischen Mannschaftsmeisterschaften ab und bewiesen durch Kampfeswillen mit teils anspruchsvollen Übungen der Meisterklasse M7 und M5, dass sie zu den Anwärtern für einen Treppchenplatz gehören. Lohn der Anstrengung war ein hervorragender 2. Platz hinter dem Favorit TSV Bad Abbach.

Ohne Konkurrenz sprang das männliche Jugendteam des TSV Friedberg zum Meistertitel, ließ deswegen aber nicht die Zügel schleifen und bot mit Lukas Heißler, Marc Kimmel, Oliver Colditz und Johannes Lüttig eine überzeugende Leistungsschau, die auch mit größerer Teilnahme Bestand gehabt hätte.

Friedberg stellte auch mit Christian Groß, Michael Baumgardt und Ulrike Hesse einen beachtlichen Teil des Kampfgerichts.

Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf, denn zum Feiern und Ausruhen bleibt nach Bad Abbach den Friedberger Turnerinnen und Turnern nicht viel Zeit. Schon am 22. Juli gehen sie in der TSV Halle in Friedberg bei den Schwäbischen Meisterschaften an den Start. Da hat vor allem der zahlreiche Nachwuchs der erfolgreichen TSV Trampoliner die Gelegenheit seine Sprungkünste mit Unterstützung eines heimischen Publikum zu zeigen. Die Vorfreude darauf ist jetzt schon riesig. (wm-)

 

Die Wettkampfergebnisse der bayerischen Mannschaftsmeisterschaften 2017

WK Jugendturnerinnen – 13 Jahre

1. Bayerischer Meister TSV Abbach 1 320,145 P.

2. Bayer. Vizemeister TSV Friedberg 308,725 P.

3. TSV Abbach 2 304,490 P.

4. ATSV Kelheim 299,325 P.

5. TV Burgkunstadt 275,685

WK Jugendturnerinnen 14/15 Jahre

1. Bayerischer Meister TSV Bad Abbach 361,210 P.

2. Bayer. Vizemeister TSV Friedberg 351,625 P.

3. TV Burgkunstadt 328,995 P.

4. Turnerbund München 323,515 P.

WK Turnerinnen 18+ / Jugendturnerinnen 16/18 Jahre

1. Bayerischer Meister Munich Airriders 411,230 P-

2. Bayer. Vizemeister TSV Friedberg 1 383,885 P.

3. Turnerbund München 340,310 P.

4. TSV Friedberg 2 319,675 P.

5. TSV Bad Abbach 248,215 P.

WK Jugendturner 16/18 Jahre

1. Bayerischer Meister TSV Friedberg 330,195 P.

  Bericht BMM page2 image1

Mit sehr guten Wettkampfergebnissen präsentierten sich die 5 Teams des TSV Friedberg bei den Bayerischen Mannschaftsmeisterschaften im Trampolinturnen
Von links stehend: Amelie Riske, Melina Müller, Anna Lena Reith, Melanie Östlund, Julina Kimmel, Victoria Schenk, Diana Raffler, Sandra Greißinger, Corinna Hoppe, Jessica Pilz, Tatjana Hesse, Marc Kimmel, Johannes Lüttig, Oliver Colditz, Lukas Heißler und Trainer Christian Groß. Von links sitzend: Phoenix Baumgardt, Laura Hillenbrand, Anna Heiß und Annika Arzberger.
Foto: Werner Miller


 

 

15. Juni 2017

Deutsches Turnfest 

Friedberger springen ins Finale

Trampoliner überzeugen – auch die Trainer sind aktiv Von Werner Miller

 Trampolinturner 150717

Lukas Heißler und Tatjana Hesse schafften es beim Turnfestpokal ins Finale der besten Acht und landeten jeweils auf Platz sechs.

Foto: Ulrike Hesse

Der TSV Friedberg kann sich über eine erfolgreiche Woche in der Bundeshauptstadt beim Internationalen Deutschen Turnfest freuen. Lange und intensiv bereiteten sich die Trampolinturner des TSV Friedberg auf das alle vier Jahre stattfindende Event vor, das diesmal rund 80000 Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt anzog. Die Zeit in Berlin verging wie im Flug und das Turnfest wurde für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis, das bei jedem individuelle Eindrücke hinterließ.

Auch bei der Turnabteilung des TSV Friedberg steht das Turnfest ganz fest im Terminkalender – und heuer machten sich die Sparten Trampolinturnen, Sportakrobatik und Rhythmische Gymnastik auf in die Bundeshauptstadt. Das große Ziel der Trampoliner war es, einen Sieg beim Turnfestpokal gegen die starke deutsche Konkurrenz zu holen.

Das gelang nicht ganz, aber Lukas Heißler und Tatjana Hesse kamen dem doch ziemlich nahe. Auch wenn sie am Ende den Pokal nicht in den Händen hielten, war es für beide ein persönlicher Erfolg, das Finale der besten Acht unter 100 Teilnehmern im Alter zwischen 16 und 18 Jahren erreicht zu haben. Und dort war der sechste Platz für beide aller Ehren wert. Jessica Pilz auf Rang drei

Sophia Maurer reihte sich da als 24. der AK 14/15 von 130 Turnerinnen noch im ersten Viertel ein. Anna Heiß hatte etwas Pech musste abbrechen und wurde 84., Annika Arzberger belegte leicht verletzt Rang 106 und Lisa Seidel kam auf Platz 108. Für alle war es eine Premiere bei einem deutschen Turnfest und sie waren dementsprechend nervös. Diana Raffler und Phoenix Baumgardt bewältigten den Wettkampf der zwölf- bis 13-Jährigen unter 130 Turnerinnen als 35. und 52. in der schwierigen Meisterklasse M5. Auch Trainerin Jessica Pilz startete – im Wahlwettkampf, der aus den Disziplinen Trampolin, Doppelminitrampolin, Minitrampolin und einem Fünf-Sprung auf dem Großgerät bestand. Sie durfte sich als Dritte über einen Treppchenplatz freuen.

Auch Trainer Christian Groß startete im Wettkampf des Jahrgangs 50+. Als Achter stand er im Finale.

Die Friedberger Trampoliner waren als Zuschauer unter 70000 Turnbegeisterten bei der spektakulären Stadiongala im Berliner Olympia Stadion ebenso dabei, wie bei der Tuju-Party und ganz privat mit Beachvolleyball vor dem Roten Rathaus. Dyazu kam eine Spaßfahrt auf dem Achterfahrrad am Brandenburger Tor, der Besuch im Sommergarten, Shopping rund um den Alexanderplatz, eine Stadtrundfahrt und Standup-Paddling auf der Spree. Mit schönsten Erinnerungen an das deutsche Turnfest und seiner kurzen Nächte traten Friedbergs Trampoliner als eingeschworenes Team die Heimreise an.